Allgemein

Tag des Toilettenpapiers

Zum internationalen Tag des Toilettenpapiers habe ich euch haufenweise Infos zum Must-Have des Jahres 2020 zusammengesucht.

Quelle: „Alles Kacke, oder was?; Dorling Kingsley Verlag; 2020

Heutzutage greifen die meisten Menschen in der westlichen Welt zu Klopapier. Wer hätte gedacht, dass dieses tabuisierte Papierchen einmal zur Mangelware wird? Ich auch nicht. Die weltweite Coronakrise hat uns diesbezüglich wohl eines Besseren belehrt. Aber nicht nur in Österreich und nicht nur heuer gab es Hamsterkäufe dieser Art. Auch in Japan (Ölkrise) und in den USA konnte das Phänomen in der Vergangenheit bereits beobachtet werden.

Das Toilettenpapier wurde vor über 1400 Jahren in China erfunden. Mitte des 19. Jahrhunderts fand es dann auch in Europa und den USA Einzug. In vielen Ländern Südostasiens und der arabischen Halbinsel reinigen sich die Menschen nach dem Toilettengang lieber mit Wasser.

Das lang diskutierte Thema der korrekten Abrollrichtung fand ein Ende, als die Patentanmeldung von Seth Wheeler (British Perforated Company) aus dem Jahr 1891 veröffentlicht wurde. Die zugehörige Zeichnung des Antrags zeigt eindeutig eine Abrollung des Klopapiers von der Vorderseite an.

Doch auch die „Abwisch“-Technik spaltet die Welt in zwei Fraktionen: Gehört Ihr zu den Faltern oder zu den Knüllern? Im deutschsprachigen Raum (wie könnte es anders sein) falten die Menschen zu einem Großteil Ihr Toilettenpapier vor Gebrauch. Im angloamerikanischen Raum und in Südeuropa wird das Papier vor Benutzung hingegen eher zusammengeknüllt.

Es gibt Klopapier übrigens in unzähligen Farben und Designs – nur die Farbe Braun hat sich nicht durchsetzen können. Woran das wohl lag? Den Preis für Kreativität und „Crazyness“ hätten wohl die Hersteller des Einhorn-Klopapiers mit Zuckerwattenduft einer deutschen Supermarktkette gewonnen.

Nun zu einem ersteren Thema: Unserer Umwelt und ihrem Schutz. Produkte aus Altpapier sind deutlich ökologischer als Klopapier aus Frischholzfasern, da für die Produktion von Recyclingpapier weniger Holz, Wasser und Energie benötigt wird. Ein Problem bleibt jedoch: Der Verpackungsmüll. Toilettenpapier, das plastikfrei oder gar verpackungsfrei angeboten wird, ist ein seltener Anblick in den Geschäften und wahrscheinlich auch (noch) ein seltener Gedanke in unseren Köpfen. Niemand ist perfekt – wenn jeder eine Kleinigkeit meistert, können wir gemeinsam Großes bewirken.

Für diejenigen unter euch, die jetzt Lust auf mehr bekommen haben, habe ich einen Vorschlag. Wie wäre es mit einem Ausflug ins Düsseldorfer Toilettenpapier-Museum?

In diesem Sinne: Fröhliches desinfizieren! 😉

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