Allgemein

Pfefferminze – das Superfood

Superfoods sind seit Jahren in aller Munde, doch Superfood ist nicht gleich Superfood. Vor allem die Herkunft entscheidet hier bei uns in Österreich, ob das Superfood nun super gut oder eher nicht so gut für uns und unsere Umwelt ist.

Lange Rede – kurzer Sinn: Es geht darum, heimische (regionale) Superfoods zu bevorzugen!

Pfefferminze1

Mein Lieblings-Superfood – gerade in den Sommermonaten – ist die Pfefferminze. Sie sieht nicht nur hübsch aus und riecht auch nicht nur gut. Nein, die Pfefferminze hat zusätzlich auch noch tolle innere Werte!

Wer mich kennt weiß, dass mir die inneren Werte immer die liebsten und wichtigsten sind. Nicht nur bei meinem Lieblings-Superfood, sondern auch beim Körper selbst. Hierzu biete ich übrigens Messungen der Körperzusammensetzung (BIA-Messungen) an, um mir bei uns Menschen einen guten Überblick über die inneren Werte (Muskel- und Fettmasse, Wassergehalt) machen zu können. Interessiert? Dann klickt hier.

So nun aber wieder zur Pfefferminze!

Pfefferminze2

  • Lateinischer Name: Mentha × piperita
  • Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
  • Herkunft: Großbritannien (Spearmint)
  • Verwendbare Pflanzenteile: Blätter & Blüten
  • Blütenfarben: rosa, violett, weiß
  • Funfact: In Deutschland gibt es sogar ein Pfefferminzmuseum in der Gemeinde Eichenau (kleines, deutsches Anbaugebiet der Pfefferminze).

Haltung

Wer die Pfefferminze selbst anbauen möchte, der sollte wissen, dass sie relativ robust ist und auch mit weniger guten Bedingungen klarkommt. Am besten pflanzt man die Pfefferminze in einen Topf oder ins Hochbeet und achtet darauf, dass sie einen sonnigen Standort abbekommt. So kann sie noch höher und kräftiger wachsen. Die Pfefferminze ist außerdem winterhart, was bedeutet, dass sie auch Temperaturen im Minusbereich aushält.

Pfefferminze3

Nicht erschrecken! Die oberirdischen Pflanzenteile (also Blätter, Blüten etc.) sterben im Winter ab, das unterirdische Wurzelwerk überdauert den Winter aber, um im nächsten Frühjahr wieder frisch und fröhlich auszutreiben.

Achtung! Die Pfefferminze bildet viele, viele Ausläufer. Das habe ich schon selbst erlebt und bedeutet, dass sich die Pflanze ziemlich unkontrolliert und vor allem sehr schnell vermehrt und ausbreitet. Grundsätzlich kein Problem, außer man hat – so wie ich – auch noch andere Kräuterlein im Hochbeet sitzen. Deshalb empfehle ich die Pfefferminze im Einzeltopf zu halten oder aber eine gute Wurzelsperre um die Pflanze zu errichten, damit sie andere Kräuter und Pflanzen nicht verdrängen kann.

Kulinarik

Pfefferminze4

In der englischen und orientalischen Küche ist die Minze besonders beliebt, aber auch hierzulande wird sie gerne für süße und herzhafte Speisen eingesetzt. Ob im Couscous-Salat, in der Bulgur-Pfanne, in Reisgerichten, zu Lamm oder Fleischbällchen – die Pfefferminze ist in der Küche vielfältig verwendbar und immer ein geschmackliches Highlight.

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Der (meist stark gezuckerte) Pfefferminztee ist in arabischen und nordafrikanischen Ländern sogar zum Nationalgetränk geworden. Kein Wunder, wirkt sich der erfrischende Tee doch beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt aus und kann auch bei Kopfschmerzen eingesetzt werden. Hierzulande wird er meist ungezuckert zur Erfrischung oder Beschwerdelinderung getrunken. Während der Stillzeit sollte Pfefferminztee nicht getrunken werden, da er die Milchbildung hemmen kann.

Pfefferminze6Minze eignet sich auch super für Trinkmuffel. Einfach ein paar Pfefferminzblätter abzupfen, ab damit ins Wasser und etwas „einwirken“ lassen. So wird Leitungswasser ganz schnell zur minzigen Erfrischung.

Weitere Einsatzgebiete: Erfrischendes Körperpeeling, pflegender Lippenbalsam, Haarspülung gegen trockene Kopfhaut, Duftöl im Diffuser – die Einsatzgebiete sind vielfältig und im Internet wird man mit DIY-Anleitungen hierzu regelrecht überhäuft.

Es gibt übrigens mehr als 20 verschiedene Minze-Arten. Hier habe ich mich vorwiegend der Pfefferminze gewidmet, da ihre Wirkung durch den hohen Gehalt an Menthol besonders stark ist. Aber bestimmt haben die Erdbeerminze, Hugominze, Krause Minze, die Marokkanische Minze und wie sie alle heißen mögen ebenfalls Ihre Vorzüge.

Wenn ich euch jetzt Lust auf ein bisschen Pfefferminze machen konnte, habe ich natürlich ein Rezept für euch. Hier geht es zum leckeren Pfefferminz-Lavendel-Sirup.

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Besuch doch auch meine Website! Ich freue mich auf dich!

 

 

 

 

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