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Rund & scharf!

Die Radieschen-Saison hat begonnen! Auch in meinem letzten Rezept hatten die kleinen rosaroten Knollen ihren großen Auftritt.

Damit ihr euer Radieschen-Wissen etwas vertiefen könnt, habe ich heute einen kurzen Steckbrief über das leckere Gemüse für euch.

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Steckbrief – Radieschen

Name: Radieschen.

Der lateinische Name radix steht für „Wurzel“. Der wissenschaftliche Name des Radieschens lautet Raphanus sativus.

Familie: Kreuzblütengewächse.

Radieschen gehören botanisch zur Familie der Brassicaeae, auch Kreuzblütler genannt. Auch Karfiol, Kohlrabi & Kren gehören dieser Gruppe an & sind demnach nahe Verwandte des Radieschens.

Herkunft: Die exakte Herkunft ist unklar.

Es wird jedoch vermutet, dass das Radieschen im asiatischen Raum, wie etwa China oder dem Nahen Osten seinen Ursprung findet. In Europa fand die Knolle ungefähr im 16. Jahrhundert Einzug in die französische Küche & von dort verbreitete sich das Gemüse in die ganze Welt. Heute erfreut sich das Radieschen also an weltweiter Beliebtheit.

Saison: April bis Oktober.

Die Saison des Radieschens dauert relativ lange an. Das liegt daran, dass es Frühlings-, Sommer- sowie Herbstradieschen gibt.

Form: Vielfältig.

Das Radieschen kann viele Formen annehmen. Bei uns ist das kleine, runde Radieschen am weitesten verbreitet. Das Gemüse kann jedoch auch rund, eiförmig, oval, länglich oder karottenförmig aussehen.

Farbe: Vielfältig.

Die Farbe der dünnen Schale kann verschiedene Farben haben: rot, weiß, rot-weiß, rosa, gelb oder violett. Die Farbe des Fruchtfleisches sollte jedoch immer weiß (bis max. leicht rosa) sein.

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Geschmack: Scharf & erdig.

Das Radieschen ist für seinen leicht scharfen & erdigen Geschmack bekannt. Kleine Radieschen schmecken übrigens meist schärfer als große.

Verwendung: Rohkost, Salat, Aufstrich, gegartes Gemüse.

Der Einsatz des Radieschen ist genau wie seine Farbe & Form sehr vielfältig. Ob gleich als ganzes Knöllchen in den Mund, aufgeschnitten auf dem Brot oder klein geschnitten im Aufstrich. Das Radieschen wird von uns am liebsten roh verzehrt. Doch auch in gegarter Form (zum Beispiel als Beilage zu Fleischgerichten oder in Suppen) kann sich das Radieschen sehen lassen. Beim Garen verliert das Radieschen im Übrigen an Schärfe.

Auch die Blätter des Radieschens müssen nicht im Müll landen. Diese lassen sich roh im Salat oder gegart ähnlich wie Blattspinat zubereiten. Die keimenden Radieschen-Samen schmecken super als Kresse-Ersatz im Salat oder auf dem Brot.

Inhaltsstoffe & Nährwerte: 15 kcal/100 g

1,1 g Eiweiß/100 g – 0,1 g Fett/100 g – 2,1 g Kohlenhydrate/100 g – 1,5 g Ballaststoffe/100 g

Radieschen sind besonders reich an Vitamin C, Folsäure & Kalium. Die enthaltenen Senföle sind für den scharfen Geschmack des Radieschens verantwortlich.

Lagerung: Kurz.

Radieschen halten sich nicht lange. Am längsten bleiben sie in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank frisch. Innerhalb von 2-3 Tagen sollten die Radieschen dann verarbeitet werden. Achte bereits beim Einkauf auf die Frische. Die Knollen sollten fest & die Blätter noch nicht welk sein. Schlaffe Radieschen kannst du kurz in kaltes Wasser legen, damit sie wieder etwas mehr Biss bekommen.

Anbau: Relativ einfach.

Bei geeigneter Witterung können Radieschen bereits ab April bis Ende August im Freiland ausgesät werden. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte 5-7 cm betragen, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können. Deshalb ist es wichtig, die Radieschen nach der Keimung etwas auseinanderzusetzen.

Nach 4-6 Wochen können die kleinen Knollen schon geerntet werden. Radieschen gedeihen auch super in kleinen Gärten, Hochbeeten oder auf dem Balkon. Achte aber darauf, dass du sie nicht neben Gurken oder Melonen anbaust, denn diese entziehen ihnen Nährstoffe & Wasser. Erbsen, Bohnen oder Spinat als Nachbarn gefallen den Radieschen wiederum sehr gut.

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Wenn du Radieschen selbst anbaust, kannst du aus der Vielfalt der verschiedenen Sorten, Farben & Formen wählen. Und frisch aus dem eigenen Garten oder Beet schmeckt das Radieschen natürlich am allerbesten!


Hast du gewusst, dass das Radieschen, das erste Gemüse ist, das nach dem Winter geerntet wird? Das scharfe Knöllchen ist also der Frühlingsbote schlechthin. 😀

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