Ernährungsmythen

Vorsicht: Einkaufsfallen!

Jeder kennt es: Man hat drei Lebensmittel auf seiner Einkaufsliste stehen & kommt trotzdem mit einer ganzen Wagenladung an Lebensmitteln zu Hause an.

Tja, kein Wunder, denn kein Produkt im Supermarkt steht zufällig an seinem Platz. Hinter all dem stecken MarketingexpertInnen & VerhaltenspsychologInnen, deren Job es ist, herauszufinden, was du wann von welchem Ort im Supermarkt am liebsten kaufst.

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Allein der Fakt, dass die Einkaufswägen mit der Zeit gewachsen sind, damit du mehr hineinpacken kannst, ohne, dass es groß auffällt, ist unglaublich. Und ist dir schon einmal die leichte Schräge im Einkaufswagen aufgefallen? Auch die gibt’s nicht aus reinem Zufall. Der schräge Einkaufswagenboden dient dazu, dass eingeräumte Lebensmittel schön nach hinten rutschen, damit bei dir der Eindruck erweckt wird, dass du noch gar nicht viel eingekauft hast & noch ganz viel Platz vorhanden ist. Doch auch die Einrichtung, die Raumtemperatur & die Hintergrundmusik, ja oft sogar der Geruch sollen dich zum Kauf animieren.

Schon beim Betreten des Supermarktes wirst du erstmals ausgebremst. Du musst den Einkaufswagen durch Drehtüren & Schranken bugsieren. So verlangsamt sich dein Tempo & du verbringst automatisch mehr Zeit im Supermarkt. Und Zeit ist Geld, in dem Fall Geld für den Supermarkt.

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Was folgt häufig nach dem Eingang? Richtig, die Obst- & Gemüseabteilung. Mit ihren schönen, bunten Farben soll der Eindruck von Frische & Natürlichkeit erweckt werden.

Oft sind Supermärkte so angelegt, dass wichtige Grundprodukte wie Brot, Eier oder Milch ganz hinten & möglichst weit voneinander entfernt platziert sind. Dies zwingt dich auf dem Weg dorthin an zahlreichen anderen Produkten & Angeboten vorbeizulaufen. Unter Umständen landet dann ja das eine oder andere davon in deinem Einkaufswagen.

Schaut man zum Beispiel ins Regal mit den Milchprodukten sieht man schnell, dass die teureren Produkte eher auf Augenhöhe platziert wurden, während die günstigeren Alternativen in der sogenannten „Bückzone“ verstaut sind. Das führt dazu, dass Kunden häufiger die teureren Produkte in ihren Einkaufswagen packen.

Hast du es endlich zur Kassa geschafft, erwartet dich eine weitere Herausforderung in der sogenannten „Lockzone“. Hierbei wird noch ein allerletztes Mal versucht, die Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen. So mancher Kaugummi oder Schokoriegel landet da schnell noch auf dem Förderband.

Tipp

Schreibe eine Einkaufsliste & versuche dich beim nächsten Supermarktbesuch bewusst & ganz aktiv daran zu halten. Du wirst sehen, dass das nicht leicht ist, aber so kannst du überflüssige Fehlkäufe vermeiden!

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Noch ein Tipp für deinen nächsten Einkauf

Traue dich ruhig & nimm dir etwas Zeit, um die Verpackung umzudrehen & die Zutatenliste durchzulesen. Denk daran: Je weiter vorne eine Zutat in der Liste steht, desto mehr ist diese mengenmäßig auch im Produkt enthalten.

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